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Die Ortschaft hatte ganz bis 1903 den Namen Szentmária. Sie liegt 22 km westlich von Eger, im nördlichen Teil des Tarna-Tales. Die Zahl der Einwochner erreicht kaum 350. An der Eisenbahnstrecke Kál-Kápolna-Bátonyterenye hat sie eigene Haltestelle. Neben der Ortschaft gibt es Stein- und Kiesvorkommen. Sie war auch schon vor der Landnahme eine bewohnte Siedlung. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus 1417 als Zenthmarya. Bei der Türkenverwüstung wurde sie zerstört, um die Wende des XV.-XVI. Jahrhunderts war sie wieder bewohnt, dann im 15 jährigen Krieg wieder entvölkert. Den Unterhalt der Einwohner sicherte größtenteils die Holzkohlebrennerei . Durch die Rodung hat man die Ackerfläche allmählich vergrößert. Die römisch-katholische Kirche der Gemeinde ist die älteste und kleinste auch heute funktionierende Kirche Ungarns. Laut Archäologen wurde sie als fürstliche Begrabungsstätte gebaut, vermutlich am Ende des X. jahrhunderts. Das dürfte auch eine der ersten Taufkirchen gewesen sein. Besichtigungswert ist sie auf jeden Fall. Im Dorf bewahren einige Wohnhä user die Merkmale der volkstümlichen Architektur.



